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Tablet-Zubehör: So werden Pads zu Alleskönnern

Immer mehr Verbraucher ziehen die tragbaren Pads den stationären PCs vor. Alleine in Deutschland sollen in diesem Jahr mehr als fünf Millionen von ihnen verkauft werden. Die Tablets bauen ihren Anteil am Markt für mobile Computer also stetig weiter aus. Dabei kommt ihnen zu Gute, dass sie verhältnismäßig günstig in der Anschaffung dabei aber enorm leistungsstark sind. Und mit diesen einfachen Tricks machen Sie Ihr Pad zum Alleskönner.

Schreiben leicht gemacht

Gerade weil Pads kompakt und leicht zu transportieren sein sollen, sparen die Hersteller in der Regel an den Tastaturen. Zwar sind auch die integrierten Touch-Tastaturen auf dem Display meist sehr gut zu bedienen, längeres Schreiben wird damit aber schnell lästig. Einige Modelle, wie etwa das Surface von Windows, werden deshalb inzwischen bereits standardmäßig mit einer abnehmbaren externen Tastatur ausgestattet. Der Vorteil bei solchen Modellen ist, dass das Gerät nicht mehr flach auf dem Tisch liegt, sondern aufgestellt werden kann, so dass es von der Nutzung fast einem Laptop gleicht.

Aber auch fast alle anderen Pad Computer lassen sich mit solchen externen Tastaturen verbinden: entweder kabellos via Bluetooth oder mit einem Adapter für USB-Tastaturen. Einige Pads besitzen zudem einen extra Eingabestift, den sogenannten Stylus. Damit lassen sich auch handschriftliche Notizen direkt auf das Display des Pads schreiben, werden dort erkannt und gespeichert.

Mobiles Fernsehen ohne Internet

Wer das Pad auf Reisen oder unterwegs allerdings nicht zum Arbeiten nutzen möchte, kann es mit einfachen Mittel zu einem mobilen Fernsehgerät umwandeln. Mit den richtigen DVB-T-Adaptern braucht man dafür nicht einmal eine stabile Internetverbindung. Ohne diese funktionieren viele On-Demand- oder App-Angebote von Fernsehsendern nämlich im Normalfall nicht.

Um mit dem Pad fernsehen zu können, werden die DVB-T-Module einfach an der Ladebuchse angeschlossen oder mit diesem per W-Lan verbunden. Ist die dazugehörige App auf dem Pad installiert, kann das Fernsehprogramm ohne Probleme empfangen werden. Bei einigen Angeboten von Fernsehsendern, kann das aktuelle Programm sogar aufgezeichnet oder kurz pausiert werden.

Weil die Klangqualität vieler Pads wegen der flachen Bauweise verhältnismäßig schlecht ist, sollte man sich für Unterwegs hochwertige Kopfhörer oder Lautsprecher anschaffen. Denn auch das störungsfreiste Fernsehbild nutzt ohne guten Ton recht wenig. Auch hier gibt es wieder Modelle mit Kabel und solche die über Bluetooth mit dem Endgerät verbunden werden. Für die Nutzung zu Hause sind außerdem Mehrraumanlagen ganz interessant. Über das Pad kann damit die ganze Wohnung mit Musik versorgt werden.

Bedienzentrale für das zu Hause

Ebenfalls interessant für die Nutzung zu Hause sind Pad-Anschlüsse für den Fernseher. Einige Gerät bringen hierfür einen HDMI-Anschluss ab Werk mit. Damit kann das Gerät direkt mit den meisten Flachbildfernsehern verbunden werden. Andere Pad-Modelle benötigen dazu einen zusätzlichen Adapter oder unterstützen den MHL-Standard: Hier wird das Videosignal über die Ladebuchse des Pad Computers ausgegeben.

Wer die kabellose Bluetooth-Variante bevorzugt, der sollte allerdings einen Smart-TV besitzen. Die meisten dieser Modelle unterstützen den DLNA-Standard, mit dem die Signale des Pads über das kabellose Netzwerk direkt auf den Fernseher übertragen werden. Möglich ist das außerdem mit Set-Top-Boxen oder Spielekonsolen.

Bis zu einem Terrabyte zusätzlicher Speicher

Standardmäßig haben die meisten Pad Computer Speicherkapazitäten von acht bis 32 Gigabyte. Für zusätzlichen Speicherplatz empfielt es sich, auf Cloud-Dienst zurückzugreifen. Damit bleiben Ihre Daten jederzeit und von überall abrufbar. Natürlich kann der Speicherplatz der Pads auch über externe Speichermedien erweitert werden: zum Beispiel über Micro-SD-Karten. Besonders praktisch sind aber WLAN-Festplatten. Damit werden Kapazitäten bis zu einem Terrabyte möglich. Dazu bauen die Geräte ein kabelloses Netzwerk auf, mit dem sich das Pad verbinden und die Daten austauschen kann.

Größerer Speicher, guter Sound, mobiles Fernsehen und Multimedia-Bedienzentrale für das eigene zu Hause. Mit einfachen Mittel lässt sich das Pad zum Allrounder ausbauen, das fast keine Wünsche offen lässt – und es kommen in Zukunft sicher weitere interessante Möglichkeiten hinzu.

Autor: FN